B.A.R.F. - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter

Erst Mitte des letzten Jahrhunderts wurde Fertigfutter für Heimtiere populär.
Es suggeriert die bestmöglichste Versorgung für unsere Tiere.
Kaum jemand kann sich heute noch vorstellen, sein Tier ohne Dosen- oder Trockenfutter zu ernähren.

Doch seit dem Einzug von Fertigfutter ist der Anteil ernährungsbedingter Krankheiten wie z.B. Allergien und Beschwerden des Bewegungsapparates stark angestiegen und auch hyperaktive Hunde begegnen uns immer häufiger.

Die Tierfutterindustrie macht den Selbstversorgern unter den Tierhaltern zudem ein schlechtes Gewissen, sie könnten ihre Tiere niemals artgerecht ernähren, was auf kurz oder lang zu Mangelerscheinungen oder Krankheiten führen würde.

Fertigfutter hat aber erhebliche Nachteile:

Der neue Trend geht immer mehr zu Premiumfutter, das z.T. mit biologischem Anbau und dem Verzicht auf Konservierungsmitteln beworben wird.
Nichtsdestotrotz besteht auch dieses Futter zum größten Teil aus Getreide (da billig) und wurde denaturiert und gekocht. Um diesen Verlust an Vitaminen, Mineralien auszugleichen, werden chemische Zusatzstoffe wieder zugeführt.

katzenaugeB.A.R.F. - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter oder kurz auch Rohfütterung genannt - dagegen ist die natürlichste Art der Ernährung – sowohl für den Hund als auch für die Katze. Es enthält keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Zusatzstoffe, keine Farb- und Geschmacksstoffe. Keine Fertignahrung und keine Vitaminpräparate können frisches Fleisch, Obst und Gemüse ersetzen.
Besonders Getreide kommt in dem natürlichen Speiseplan unserer Hunde und Katzen so gut wie gar nicht vor. Allein durch getreidefreie Rohfütterung können viele Beschwerden unserer Tiere reduziert werden.
Besonders bei Erkrankungen wie Arthrose, Krebs und Epilepsie sollte auf Getreide gänzlich verzichtet werden. Auch bei hyperaktiven Hunden kann durch Ernährungsumstellung langfristig eine Verhaltensänderung beobachtet werden.

Wenn man sich erst mal ran traut an`s Barfen, stellt man fest, dass es gar nicht so kompliziert ist und auch nicht übermäßig viel Zeit in Anspruch nimmt.
Natürlich sollte man sich vorab über die Rohfütterung informieren. Insbesondere Erkrankungen der Niere, Leber oder Bauchspeicheldrüse benötigen spezielle Diäten, die aber durchaus auch mit Rohfütterung möglich sind.

Bei der Umstellung auf Rohernährung sowie der Zusammenstellung eines Futterplans helfe ich Ihnen gerne.

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